Was war los am Vatertag?

Was war los am Vatertag?
Nach wie vor ist dieser Tag bei Vätern und Männern aller Altersklassen sehr beliebt. Allerdings hat in den letzten Jahren eine Veränderung stattgefunden. Mehr und mehr wird der Vatertag für Familienausflüge oder Kurzurlaub genutzt. Ein Teil der Abteilung Badminton nutzt diesen Urlaub um einige Tage in der Natur, zusammen mit der Familie, zu verbringen. Seid vier Jahren sind wir mit einer besonderen Ausflugsidee unterwegs, wir sind mit dem Kanu auf der Spree. Vier Tage im Zelt mit Lagerfeuer und Selbstversorgung da kommt keine Langeweile auf und die Kinder haben wirklichen Spaß.
Mittwoch, 4. Mai 2016
Start in Kolkwitz in Richtung Burg. Erst werden die Zelte aufgebaut, vier Übernachtungen sind im Plan und drei Kanuturen.
Donnerstag, 5. Mai 2016
Erste Etappe der Wasserwanderung es geht von der Spreewehrmühle bis zum Großen Fließ in Burg. Zu schaffen ist die Strecke in gut neun Stunden: so war der Plan. Zwei Stunden Verspätung los geht es, Flussabwärts hört sich gut an. Die Strecke von Cottbus bis Burg ist keine normale Strecke zum Wasserwandern. Durch die Renaturierungsmaßnahmenauf dem ersten Teilstück ist dieser Teil der Spree zu etwas besonderen geworden, was die Sportfreunde bald zu spüren bekommen sollten. Um die Boote an den Schwellen nicht mehr herumtragen zu müssen hat man Bootsgassen gebaut. Hätten alle bei der Kurzeinweisung zugehört wäre nichts passiert. Aber eines der Boote muss „Schiffe-Versenken-Spielen“, das einzig Gute: es ist nichts weiter passiert außer nassen Sachen. Nach gut einer Stunde war die Bootsbesatzung trockengelegt und es ging weiter. Die nächste Bootsgasse kommt in Sicht. Alle sind runtergekommen nur ein Boot ist ein wenig gestrauchelt, kleine Schäden am Boot aber es geht weiter. Die alte Strecke ohne die Bootsgassen war immer sehr anstrengend aber diese macht einfach nur Spaß! An den künstlich angelegten Inseln mit viel Schwung vorbei und die Natur genießen. Wichtig sind auch Pausen, denn das Paddeln ist nicht Jeder gewöhnt und ein Kaffee oder ein Stück vom Grill ist auch nicht schlecht. Nur leider steht zwischen dem Kaffee und dem Gegrillten wieder eine Bootsgasse. Das Boot mit der Grillkohle einem Hund und der Besatzung hat es aber vorgezogen baden zu gehen. Die Kohle schwamm davon ein Handy gab seinen Geist auf und ein Autoschlüssel wurde gesucht. Spaß hatte nur der Hund. Der Schlüssel wurde gefunden nur Wechselsachen wurden knapp. Leider würden wir unser Ziel jetzt nicht mehr erreichen und wir beschlossen uns Abholen zu lassen. Bei der Auswertung am Lagerfeuer konnten alle schon wieder lachen.
Freitag, 6. Mai 2016
Die zweite Etappe wurde nach dem Frühstück in aller Ruhe begonnen. Alle Wertsachen wanderten jetzt in die Tonne auch einige Wechselsachen. Vom Großen Fließ über den Nordumfluter zum Tagesziel Alt Zauche sind es fünf Stunden. Unterwegs haben wir viele Gleichgesinnte Wasserwanderer getroffen. Ihre Herkunft aus Sachsen war nicht zu überhören. Sie sind nicht das erste Mal auf der Spree, denn sie kannten sich bestens aus. In ihrem Kartenmaterial waren die Wasserwege exakt eingezeichnet, nur leider ohne ergänzende Angaben speziell für Wasserwanderer z.B. Strömungsrichtung. Nach einem kleinen Pläuschchen verabschiedeten wir uns und fuhren weiter zum Tagesziel, welches ohne besondere Vorkommnisse erreicht wurde.
Sonnabend, 7. Mai 2016
Nach der Morgenwäsche geht’s auch sofort zum Frühstück. Das Essen ist ohne Fehl und Tadel, die Brötchen frisch und der Belag sehr abwechslungsreich. Die dritte Etappe, wieder vom Großen Fließ quer durch die Fließe von Burg bis zur Dubkowmühle. Es war eine lange Strecke nicht ganz ohne Hindernisse auf den kleinen Fließen. Viele Besucher sind im Spreewald auf Kähnen unterwegs auch dadurch dauerte es länger bis zur Mühle. Dort angekommen ist Mittagspause und alle Kraftreserven wurden wieder aufgeladen. Das letzte Ziel ist Raddusch. Dort ist gerade Hafenfest und für die Kinder ist das wichtigste auf einmal die Hüpfburg. Am letzten Abend auf dem Zeltplatz gab es für alle noch eine Überraschung, Lena hatte ihren Mann und die beiden Söhne zum Live Konzert gebeten. Das Saxophon Konzert der drei Musiker war für unsere Gastgeber und uns ein sehr schöner Abschluss.

Sonntag, 8. Mai 2016
Muttertag leider ist Abreise. Nach dem gemeinsamen Frühstück bauen wir die Zelte ab, die Boote werden verstaut und alle anderen Sachen. Nun ist es schon wieder vorbei aber im nächsten Jahr ist wieder Himmelfahrt.